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Einen Wohntraum verwirklichen

Arbon: Auf dem ehemaligen Industrieareal Breitehof sind vier moderne Mehrfamilienhäuser entstanden, wovon drei Häuser im Eigentums- und eines im Mietsegment erstellt sind.
Die neuen Wohnungen im Breitehof bieten Komfort und viel Raum für Ideen.

Die neuen Wohnungen im Breitehof bieten Komfort und viel Raum für Ideen.

Das Areal Breitehof befindet sich auf dem Gemeindegebiet der Stadt Arbon in unmittelbarer Nähe des Bodensees und wird durch die Bahnlinie in zwei Teilbereiche unterteilt. Das Teilgebiet Nord welches auf der Seeseite der Bahnlinie liegt, wird bis heute industriell genutzt und durch drei grosse Baukörper geprägt. Das Teilgebiet Süd wurde bis zum Abbruch 2018 durch einen Vorplatz und diverse Industrie- und Gewerbebauten sowie der bestehenden Villa, ehemaliger Hauptsitz der AFG, charakterisiert und grenzt an den westlichen Teil der Altstadt. Im Jahr 2010 wurden mit der Firma HRS Real Estate AG, welche das Vorkaufsrecht hatte, sowie der Stadt Arbon und dem Kanton Thurgau verschiedene Workshops über das Planungsgebiet durchgeführt.

Geräumige Treppenhäuser erschliessen die Wohnungen. Bilder: PD
Geräumige Treppenhäuser erschliessen die Wohnungen.
Bilder: PD

2012 gab die Firma HRS einen Studienauftrag auf, bei dem Ideen und Konzepte zur Nutzung, Bebauung, Erschliessung und Etappierung des Entwicklungsareals erarbeitet wurden. Zielsetzung war die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes für die Überbauung des Gebietes Breitehof, welches in Etappen realisiert werden kann. Als Hauptnutzung wurde Wohnen vorgesehen. Gewerbenutzungen waren ergänzend erwünscht.

Mit dem Projekt «wunderbar» gewann 2012 K&L Architekten AG aus St. Gallen den Projektwettbewerb. Die Architekten haben ein Gesamtkonzept präsentiert, welches die bevorzugte Lage direkt am See als auch den unterschiedlichen Charakter der Teilgebiete ideal nutzte. Sie entwarfen mit einer qualitativ hochwertigen Bebauung mit Zugang zum Wasser und attraktiven Aussenräumen für Bewohner, Nutzer und Besucher einen Ort mit optimaler Vernetzung zu seinem näheren und weiteren Umfeld.

Vier Jahre später, im Jahr 2016, wurde der ausgearbeitete Gestaltungsplan über das Baufeld A (Teilbereich Süd) bewilligt. Mit dem Start des Abbruchs 2018 ging der Totalunternehmer HRS in die Ausführungsphase, welche 2,5 Jahre dauerte. In der Zwischenzeit ist die Überbauung bis auf wenige Wohnungen komplett bezogen.

Attraktive Durchblicke auf den See
    

Die grossen Fenster lassen die Abendsonne in die Räume.
Die grossen Fenster lassen die Abendsonne in die Räume.

Mit dem Baufeld A wurden vier Wohnbauten realisiert, die den Kern des Planungsgebiets ausmachen und das Areal prägen. Die vier Mehrfamilienhäuser sind auf dem leicht abfallenden Plateau zwischen Seebahnlinie, Zelgstrasse und den bestehenden Gebäuden entlang der Romanshornerstrasse situiert. Durch eine Staffelung der Baukörper entlang des Hangverlaufs entstehen trotz der relativ hohen Dichte attraktive Durchblicke Richtung See und Westen. Durch das Zusammenspiel der Ausrichtung der Baukörper und deren abgewinkelter L-Form bilden diese ein Cluster. Es entstehen differenzierte halbprivate Zwischenräume, auf die sich die Wohnungen optimal ausrichten und fast allen Wohneinheiten den Durchblick zum See ermöglichen. Die Tagesbereiche vermitteln zwischen Aussicht auf den See im Westen und dem Bezug nach Süden und schaffen eine optimale Belichtung. Eingeschnittene Loggias bieten attraktive Aussenräume für die Wohnungen und schaffen genügend Privatsphäre. Die Attikageschosse profitieren von dreiseitig ausgerichteten Terrassenflächen mit schöner Weitsicht.

Die kompakten Baukörper sind mit einer flächig verputzten Wärmedämmung umhüllt. Die horizontale Fassadengliederung wurde mit zwei unterschiedlichen, subtilen Putzstrukturen unterschieden und schafft dadurch eine angenehme Massstäblichkeit in einer zeitgemässen Sprache.

Zu Fuss und mit dem ÖV gut zu erreichen

Das Areal ist durch die Lage in Altstadt- und Bahnhofsnähe optimal zu Fuss zu erreichen und auch mit dem öffentlichen Verkehr durch die Bushaltestelle Stahelplatz erschlossen. Der motorisierte Individualverkehr wird über die Romanshornerstrasse auf die Zelgstrasse zweispurig in die grosszügige und übersichtliche Tiefgarage geleitet. Die Haupterschliessung auf dem Areal ist ein Fussgängerweg, der von der Bushaltestelle entlang der Seebahnlinie über das Areal zur Zelgstrasse führt und von dem die einzelnen Vorplätze der Wohnhäuser erreichbar sind. Grosszügige Eingangsbereiche führen die Bewohner über Treppenhäuser mit Liftanlagen zu den Wohnungen. Jedes Haus verfügt über einen Fahrrad- und Kinderwagenraum in direkter Eingangsnähe.

Das Baufeld A ist als Mischung von drei Stockwerkeigentumshäusern und einem Mietshaus konzipiert. Die vier Wohnhäuser beinhalten insgesamt 51 Wohnungen mit gut durchmischtem Wohnungsmix von 2,5- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen. Die Wohnungen – auch die im untersten Geschoss – verfügen über grosse, gut ausgerichtete Balkone. Die modernen Mietwohnungen bieten mit ihrem Materialisierungskonzept einen wohnlichen und zeitlosen Wohnkomfort.

Die neue Wohnanlage wird durch artenreiche, wechselfeuchte Retentionsmulden strukturiert. Diese Biotope werden durch Sträucher und heimische Bäume begleitet. Die Grünflächen sind Blumenwiesen, die sich je nach Exposition und Feuchtigkeit in ihrer Gestalt unterscheiden.

Das Wegesystem ist in drei Kategorien unterteilt. Ein Hauptweg im Osten leitet die Fussgänger durch die Wohnüberbauung. Davon abgehende Wege führen zu den Eingängen der vier neuen Wohnhäuser. Beide Weghierarchien sind ausasphaltiert. Die dritte Kategorie ist als eine Art gekiester Trampelpfad zu betrachten. Ausweitungen der Wege vor den Eingängen bilden Abstellflächen für Besuchervelos und schaffen eine attraktive Eingangssituation. Es gibt drei Spielbereiche für Kinder aller Altersgruppen. (pd)