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Wieso in die Ferne schweifen …… wenn (Super-)Helden im Garten reifen

Superfood ist in aller Munde und wird leidenschaftlich konsumiert. Erstaunlich ist, wie wenig Aufmerksamkeit dabei die Supereigenschaften unserer einheimischen Nahrungsmittel erhalten – die zudem leicht selber kultiviert werden können.

TEXT UND FOTO VON DOMINIQUE SIMONNOT/FOTOLIA


Superfood bezeichnet Pflanzen mit einem hohen Anteil an Vitaminen und Mineralien und besonders gesundheitsfördernden Eigenschaften. Jeder Kontinent ist bekannt für bestimmte Superfoods: Avocados, Quinoa oder Chiasamen aus Südamerika, Baobab oder Moringa aus Afrika, Konjakwurzel oder Algen aus Asien. Auch Europa kennt unzählige Superfoods. Nur wurden diese bisher nicht als solche bezeichnet und anerkannt. Oder hatten gar – wie im Fall der Brennnessel – einen allzu schlechten Ruf. Gut, werden sie gerade (wieder) entdeckt. Denn viele einheimische Multitalente lassen sich ganz einfach im Garten oder auf dem Balkon kultivieren. Und auch manche Exoten wie Chili gedeihen problemlos auf der Schweizer Fensterbank.

Broccoli

Das Kohlgemüse gedeiht am besten auf tiefgründigen, nährstoffreichen Böden an einem sonnigen Platz im Gemüsebeet, z. B. neben Radieschen, Sellerie oder Roter Beete, einem weiteren Superfood. Beim Broccoli sind neben den Röschen auch die Stängel und Blätter essbar. Brokkoli ist reich an Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Zink und Natrium sowie an Vitaminen wie B1, B2, B6, E und C.


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Grünkohl

Grünkohl ist ein recht anspruchsloses, schnellwüchsiges Gemüse, das sich wie alle Kohlarten auf einem humus- und nährstoffreichen Boden in der Sonne am wohlsten fühlt. Der proteinreiche Grünkohl enthält unter anderem sehr viel Vitamin C und ist wie alle Kohlsorten sehr ballaststoffreich. Zudem liefert er viel Kalzium, Eisen, Vitamin K und hat antioxidativ wirksame Pflanzenstoffe.
   

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Löwenzahn

Löwenzahn ist ein effektives Heilkraut. Unkompliziert wächst er in jedem gesunden Garten und lässt sich auch im Kübel züchten. Der Tee stärkt das Immunsystem, unterstützt die Leber- und Nierenfunktion, wirkt gegen Entzündungen und lindert gleichzeitig Gelenkschmerzen. Als Superfood punktet der Löwenzahn neben zahlreichen Vitaminen und Mineralien auch mit selten vorkommenden Bitterstoffen, die sich positiv auf Verdauung und Gallentätigkeit auswirken.
   

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Himbeeren

Herbsthimbeeren sind unkomplizierter im Anbau, während Sommerhimbeeren mehr Ertrag liefern und oftmals süsser schmecken. Beide brauchen einen sonnigen, luftigen Platz, am besten in nahrhafter, sehr lockerer Erde. Sie enthalten viel Eisen (mehr als Rote Beete!) und Vitamin C, das die Eisenaufnahme fördert, Provitamin A, Vitamin B (B1, B2, B6), Kalzium, Kalium, Magnesium und Folsäure. Aus den Blättern von Himbeeren kann zudem ein sehr heilkräftiger Tee zubereitet werden. Brombeere Auch die Brombeere mag es sonnig, windgeschützt, auf lockerem, humushaltigem Boden. Für den Balkon oder die Terrasse eine kleinwachsende Sorte bevorzugen. Die Brombeere ist eigentlich anspruchslos in der Pflege, aber Staunässe sollte vermieden werden. Brombeeren sind besonders reich an Vitamin A und C sowie an Magnesium, Eisen, Calcium und Kalium und wirken antioxidativ. Die Blätter haben auch als Tee eine heilsame Wirkung.
   

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Brennnessel

Die stark wuchernde Brennnessel mag am liebsten Halbschatten und einen nährstoffreichen, feuchten Boden. Für den Balkon wählen Sie breite und tiefe Töpfe, die dem Platzbedarf der Wurzeln gerecht werden. Für die Ernte der Blätter Handschuhe verwenden. Die proteinreiche Brennnessel hat nicht nur einen hohen Vitamin- C-Gehalt, sondern liefert auch viel Phosphor, Eisen, Kalium, Magnesium oder Kalzium. Heuschnupfengeplagte kennen Brennnesseln bereits als natürliches Antihistaminika, das allergische Reaktionen reduziert.
   

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Chili

Der Exot wächst auch bei uns wunderbar und mag es warm, ohne direkte Sonneneinstrahlung. Chili lässt sich perfekt als Topfplanze kultivieren, die jedoch vor Regen und Frost geschützt werden muss. Bekannt für seine antioxidative und antibakterielle Wirkung, ist die Chili-Pfl anze auch besonders reich an Vitaminen wie C und A und Mineralstoff en wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan, Phosphor und Zink. Dank der Schärfe schüttet der Körper Endorphine aus, gut also bei depressiven Verstimmungen.

Weitere Superfoods:

Blumenkohl, Randen, Sauerkraut, Leinsamen, Brennnesselsamen, Heidelbeere, Äpfel, Sanddorn, Hagebutte, Rucola, Feldsalat, Walnüsse.
   

Für unsere Leser kreiert zusammen mit Max-Moriz

Smoothie-Bowl aus einheimischem Superfood
   

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Zutaten:
70 g Blumenkohl (geschnitten und gefroren)
100 g Himbeeren (gefroren)
50 g Randen (geschnitten und gefroren)
3/4 Apfel
1,5 dl Apfelsaft

Alles zusammen im Mixer flüssig mixen, in eine Schale füllen und mit dem Topping dekorieren. Für das Topping: Rapskerne, getrocknete Apfelringe, getrocknete Birnen, Kastanienflocken und frische Apfelschnitze.

Der Gastrobetrieb Max-Moriz in Aarau lädt zum gesunden, nachhaltigen und leckeren Geniessen ein. Hausgemachte Produkte findet man nicht nur am bunten Buffet, sondern auch in den selbst kreierten Eistees oder Cocktails. Die sechs leckeren Smoothie- Bowls mit den Namen Hulk, Wonder Woman oder Schokotraum verbinden gesundes Essen mit Spass und Ästhetik. Und wecken die Entdeckerlust.